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19.01.2020, 20:03 Uhr | CDU Alzey-Worms / Jasper Stein

Neujahrsempfang 2020 mit Prof. Dr. Andreas Rödder

Wie gestallten wir Veränderung im konservativen Sinn? Und wie erreichen wir tragbare Lösungen?

Alzey. Diese Fragen stellte Prof. Dr. Andreas Rödder sich und den Gästen des Neujahrsempfangs des CDU-Kreisverbandes am vergangenen Sonntag im Weingut der Stadt Alzey. In seinen lebhaften Ausführungen stellte er dar, wie aus seiner Sicht ein moderner liberaler Konservatismus aus zu sehen habe.

Weingut der Stadt Alzey -

Dazu stellte er drei zentrale Punkte auf. Als erstes forderte er eine gesunde Skepsis und den Mut kritische Themen auch als solche zu hinterfragen. Dabei stellte er klar, dass eine Leugnung erwiesener Sachverhalte nicht teil einer konservativen Haltung sei, als Beispiel nannte er den Klimawandel und die darum entstandene emotionale Debatte. Des Weiteren führte er den Grundsatz des Subsidiaritätsprinzips auf, also der geringst möglichen Einmischung z.B. des Europaparlaments in die Angelegenheiten der Mitgliedsstaaten und die Hilfe zur Selbsthilfe. Als letztes Kernelement führte er den gesunden Menschenverstand und die Vernunft auf, mit der Entscheidungen immer abgewogen werden sollten.

Im Rahmen der Veranstaltung verabschiedete der Kreisvorsitzende, Markus Conrad, zudem die ausgeschiedenen Mitglieder des Kreistages: Alfons Schnabel, Markus Bachen, Irmgard Hirschel-Urnauer, Christine Müller, Wolfgang Hoffmann und Heinz-Herman Schnabel.